TOUR "Is Canargius"
(Länge 43 km, Gesamthöhenunterschied 975 m)
360° Panorama mit Pedalen

Allgmeine Informationen
Das Gebiet dieser Fahrt befindet sich im südlichen Teil des Sulcis Iglesiente, dem ausgedehnten Territorium, das praktisch den gesamten Südwesten Sardiniens einnimmt, bis hin nach Arbus. Es wird von Bergketten bestimmt, deren Gipfel weit über 1.000 m aufsteigen, unter ihnen sticht der Monte Linas mit 1.236m hervor, und von unverschmutzten Wäldern, die reich an Vegetation und einer Tierwelt sind, die in zahlreichen Schutzgebieten ungestört lebt. Die Strecke liegt auf den Gebieten der Gemeinden Pula und Villa San Pietro, welches entlang der S.S. 195 bei km 25,5 den Ausgangspunkt bildet. Die Strecke ist 43 km lang und hat einen Gesamthöhenunterschied von 975m. Sie ist als mittel eingestuft, auch wenn der erste Anstieg wirklich hart ist und den Rest der Fahrt beeinflussen kann, die reich an anspruchsvollen Pfaden und technischen Abfahrten ist, die hundertprozentige Konzentration erfordern. Es ist ein Rundkurs, der in eine der wildesten und unzugänglichsten Gegenden des Unteren Sulcis hineinführt und von der Punta Sa Cresia (865) beherrscht wird, von wo aus ein wirklich herrliches 360°-Panorama zu bewundern ist.

Fahrtenkarte

Höhenmeterprofil

Tabelle
TOUR "Gambarussa"
SCHWIERIG
Ausgangspunkt
-
Villa S. Pietro
Ausgangshöhe
m ü. M.*
35
Maximale Höhe
m ü. M.*
865
Länge
km
43
Höhenunterschied
m
975
Anstiege
km
14
Abfahrten
km
11
Ebene (±3%)
km
18
Asfaltierte Strasse
km
11
Schotterstrasse
km
26
Wald-und Wiesenweg
km
3
Single track
km
3
Max. mittlere Neigung Anstieg
n =%**
11%
Max. mittlere Neigung Abfahrt
n =%**
11%
Zeit
ore
3,5-4
Karten
I.G.M.
F. 565 - sez. II
Befahrbarkeit
-
98%
Gegenrichtung
-
98%
* Meter über Meeresspiegel, ** Neigung in Prozent


Foto 1

Beschreibung der Strecke

Wir parken das Auto an einer weiten und gut besuchten Piazza in der Ortsmitte von Villa San Pietro, und fahren, nachdem wir den Helm aufgesetzt und die Bremsen kontrolliert haben, sofort auf der S.S. 195 Richtung Pula. Nach wenig mehr als 5 km biegen wir rechts auf einen Feldweg ab, der uns auf die Strasse nach Is Molas führt, dem Tourismuzszentrum mit Golfplatz, hinter dem wir nach rechts in den Park DCK einbiegen, den wir bis zur Waldkaserne Piscina Manna durchfahren, von wo aus wir hinter der Schranke eine lange Gerade nehmen, die uns an eine Weggabelung führt, deren linke Abzweigung flach weitergeht, während wir die rechte nehmen, wo sofort eine Steigung hochgeht, und zwar mit erheblicher Neigung. Wir sind in einem schrecklichen Anstieg (Foto 1) von ca. 8 km, mit mittlerer Steigung von 11% und ganz wenigen ebenen Teilstrecken zum Atemholen. Es wird empfohlen, diese Strecke gemütlich anzugehen und Kraft für den Rest der Rundfahrt aufzusparen, die trotz ihrer mittleren Schwierigkeitsstufe anspruchsvoll ist, vor allem in einigen Single Track-Stücken und Abfahrten, in denen geistige Klarheit und volle Kontrolle des Rades unabdingbar sind, um die Ausfahrt zu einem guten Ende zu bringen. Der Anstieg endet da, wo wir zur linken ein schwindelerregendes Steingelände sehen, im Gewann "Arcu Sa Barca" (700), von wo aus wir rechts nach einer Schranke einen ziemlich unwegsamen Pfad nehmen, der uns nach ca. 3 km an den Fuss der "Punta Sa Cresia" (865) (Foto2) bringt, die wir auf den letzten Metern zu Fuss ersteigen. Beschreibung der Strecke Hier zeigt sich uns ein faszinierendes Schauspiel: ein 360°-Panorama, das einen grossen Teil Südwestsardiniens überschaut. Im Norden erkennen wir den Monte Arcosu und Monte Lattias, im Süden einige Küstenstreifen und Kap Teulada, im Nordwesten Punta Sebera und Monte Maxia in einem wahren grünen Meer an Vegetation, das von weissen Waldwegen und den Feuerkorridoren durchzogen wird. Doch wir müssen weiter und nehmen die Räder, fahren eine Abfahrt hinunter, der wir an der nächsten Wegkreuzung nach links bis zu einer weiteren Kreuzung folgen, wo wir wieder links einen schlecht sichtbaren Single Track nehmen, der uns über den Hügel bringt. Wir tauchen ein in eine dichte Vegetation voller Dornen!, wo wir die Füssen zu Hilfe nehmen müssen. Nachdem wir den etwas breiteren Weg wiedergefunden haben, befinden wir uns in einer kahlen, felsigen Gegend, die von unserer Abfahrt durchzogen wird, die vom beeindruckenden Vorgebirge "Casteddu Carzola" (600) bis hinunter zur "D.sa Antiogu Lai" (185) führt, mit engen Kehren und Geraden mit starker Neigung, wo wir eine erhebliche Geschwindigkeit erreichen (Foto 3). Ein bequemer Pfad fürht uns in die Nähe der "C.le Is Canargius", wo wir rechts auf eine nicht asfaltierte Strasse einbiegen, die den Rio Lilloni entlang führt, und ihn mehrmals kreuzt, und auf der wir in Sprüngen bergauf, kurzen Abfahrten und langen Geraden unserer verbliebenen Energie freien Lauf lassen können. Der Weg endet an der asfaltierten Strasse, die nach Villa San Pietro zurückführt, mit einigen gemütlichen Kilometern, die wir dazu nutzen, die Beinmuskulatur etwas zu lockern, bevor wir uns wieder ins Auto setzen. Foto 2 Foto 3 Foto 4 Foto 5
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