Die Siedlung "Poggio dei Pini", ca. 3 km von Capoterra entfernt, bildet den
Ausgangspunkt unserer Rundfahrt. Nachdem wir die Autos auf dem Parkplatz am
Servicecenter haben stehen lassen, nehmen wir gleich den Pfad, der um den kleinen
Teich herumführt (Foto 1), um nach einem netten kurzen Single Track an der
asfaltierten Strasse herauszukommen, die zum Observatorium führt (207).
Von hier aus, nachdem wir das schöne Panorama bewundert haben, nehmen wir eine
nicht asfaltierte Strasse, die uns hinunter zum Rio Ollastu führt, den wir inmitten
der Felsen durchwaten, um dann einen sehr steilen Anstieg auf einem Single Track
hinaufzufahren, der jedoch gänzlich fahrbar ist.

Kurz darauf kommen wir an den
Feldweg, der zu dem WWF-Beobachtungspunkt "Arcu S'enna sa Craba" (385) führt,
den wir über eine Abzweigung zur rechten erreichen, auf die wir nach ungefähr
einem Kilometer, kurz nach einer alten verlassenen Konstruktion, kommen.
Der Beobachtungspunkt besteht aus einem Holzunterstand auf einem kleinen
Felsvorsprung, von dem aus man das herrliche Panorama der umliegenden Gipfel oder
den "Golfo degli Angeli" bewundern kann, wo man auch die Skyline von Cagliari erkennt
(Foto 2). Von hier nehmen wir eine breiten und gut erhaltene Schotterstrasse, die
uns hinter einer Absprerrung und nach vielen kleinen Hügeln in den herrlichen Wald
von "Is Pauceris Mannus" führt.

Es handelt sich hier um ein ausgedehntes Berggebiet,
das den "Monte Arcosu" mit der nahen Küste verbindet, in einer Abfolge von Gipfeln
und engen Tälern, die von unzähligen Bächen und Pfaden durchquert werden, entlang
derer wir in vollen Zügen die Schönheit der Natur, die uns umgibt, geniessen können.
In dieser Umgebung können wir die ausserordentliche Schönheit der Schluchten des
"Arcu Antoni Sanna" (Foto 3) bewundern, die sich zwischen rauhen und wilden
Felswänden öffnen.
Nach ungefähr 24 km kommen wir an eine Kreuzung, wo wir uns links
halten um auf die Strasse zu kommen, die vom Riu Monte Nieddu herführt.

Wir biegen rechts ab und fahren an der "Stazione forestale Medau Monte
Nieddu" vorbei (280), um von dort gerade aus über die nächste
Wegkreuzung und die obligatorische Schranke hinweg einen steilen
Anstieg hochzufahren, der immer steiler und schwieriger wird, um
nach einigen engen Kehren auf 490 m über NN anzukommen, am "Arcu
Is Atiogus", von wo aus man auf der folgenden kurzen Abfahrt das
Panorama des engen Tals des Riu Monte Nieddu und der umliegenden
Berge sehen kann. An einer Kruezung biegen wir links ab, um sofort
wieder rechts einzubiegen. Hier beginnt der letzte Anstieg mit
mittlerer Neigung und optimalem Untergrund inmitten eines dichten
und üppigen Waldes. Die Strecke verläuft inmitten der Berggipfel des
"Monte Is Pauceris Mannus" (720) und des "Monte Capeddu" (705) bis zu
einer der schönsten und schwierigsten Abfahrten, die wir je gemacht
haben. Es handelt sich um einen Pfad, der von Furchen durchzogen ist
und einer Linie folgt, die einige Kehren und Abfahrten mit erheblicher

Neigung aufweist (Foto 4), wo man 60 km/h und mehr erreichen kann
(für geistig gesunde!). Im folgenden nimmt die Neigung ab bis zu der
Kreuzung mit der breiten nicht asfaltierten Strasse, die nach Santadi
führt.
Wir biegen rechts ab, direkt an der "Stazione Forestale Dispensa Gambarussa"
(180), die wir hinter uns lassen und uns in eine Abfahrt stürzen, die den Rio
Gutturu Mannu begleitet, an dem ein kleiner Staudamm errichtet ist, der sich
inmitten eines grünen Tales befindet, das von hohen und wilden Bergkämmen umgeben
ist (Foto 5). An einer offensichtlichen Wegkreuzung biegen wir rechts und sofort
danach links ab, um einem engen Pfad zu folgen, der teilweise zum Single Track
wird, am rechten Ufer des Rio Angiu Mannu, den wir kurz vor der kleinen Kirche
Santa Lucia durchwaten. Von hier nehmen wir die asfaltierte Strasse, die nach
rechts führt und uns ins hübsche Capoterra bringt, das wir durchqueren, um nach
wenigen Kilometern wieder nach Poggio dei Pini zu kommen, wo wir, wenn alles gut
geht, unsere Autos wiederfinden.