TOUR "Gambarussa"
(Länge 58 km, Gesamthöhenunterschied 1315 m)
Ein Meer von Wald und Wegen

Allgmeine Informationen
Das Gebiet dieser Rundfahrt befindet sich im östlichen Teil des Sulcis Iglesiente, relativ nahe an Cagliari, und kann über die Strada Statale (S.S.) 195 erreicht werden. Das Sulcis Iglesiente ist ein ausgedehntes Gebiet, das praktisch den gesamten Südwesten Sardiniens einnimmt und im Norden bis in die Gegend von Arbus reicht. Es wird von zahlreichen Bergketten gekennzeichnet, die oft weit über 1.000m aufragen. Unter diesen sticht der Komplex des "Monte Linas" mit 1.236m hervor. Eine weitere Eigenschaft sind die ausgedehnten Wälder, die reich an Vegetation und auch an Tieren sind, die in den zahlreichen Schutzgebieten ungestört leben. Die Strecke führt vor allem durch das Gebiet von Capoterra und Assemini, aber auch das der Gemeinden von Sarroch, Villa San Pietro und Uta. Sie ist gekennzeichnet von einer Abfolge von Anstiegen und Abfahrten, die auf 58 km meist gutem und kompaktem Untergrund gut 1.315m Höhenunterschied zusammenkommen lassen, aber nie auf Höhen über 600m N.N. führen. Die Rundfahrt ist als "schwierig" eingestuft, ist aber jedem zugänglich, der ein bestimmtes Trainingsniveau und eine gute Praxis mit dem Mountainbike hat.
Fahrtenkarte

Höhenmeterprofil

Tabelle
TOUR "Gambarussa"
SCHWIERIG
Ausgangspunkt
-
Poggio dei Pini
Ausgangshöhe
m ü. M.*
60
Maximale Höhe
m ü. M.*
600
Länge
km
58
Höhenunterschied
m
1315
Anstiege
km
20
Abfahrten
km
17
Ebene (±3%)
km
21
Asfaltierte Strasse
km
8
Schotterstrasse
km
32.5
Wald-und Wiesenweg
km
13.5
Single track
km
4
Max. mittlere Neigung Anstieg
n =%**
12%
Max. mittlere Neigung Abfahrt
n =%**
10%
Zeit
ore
4-4,5
Karten
I.G.M.
F. 565 - sez. I
Befahrbarkeit
-
100%
Gegenrichtung
-
100%
* Meter über Meeresspiegel, ** Neigung in Prozent


Foto 1

Beschreibung der Strecke

Die Siedlung "Poggio dei Pini", ca. 3 km von Capoterra entfernt, bildet den Ausgangspunkt unserer Rundfahrt. Nachdem wir die Autos auf dem Parkplatz am Servicecenter haben stehen lassen, nehmen wir gleich den Pfad, der um den kleinen Teich herumführt (Foto 1), um nach einem netten kurzen Single Track an der asfaltierten Strasse herauszukommen, die zum Observatorium führt (207). Von hier aus, nachdem wir das schöne Panorama bewundert haben, nehmen wir eine nicht asfaltierte Strasse, die uns hinunter zum Rio Ollastu führt, den wir inmitten der Felsen durchwaten, um dann einen sehr steilen Anstieg auf einem Single Track hinaufzufahren, der jedoch gänzlich fahrbar ist. Foto 2 Kurz darauf kommen wir an den Feldweg, der zu dem WWF-Beobachtungspunkt "Arcu S'enna sa Craba" (385) führt, den wir über eine Abzweigung zur rechten erreichen, auf die wir nach ungefähr einem Kilometer, kurz nach einer alten verlassenen Konstruktion, kommen. Der Beobachtungspunkt besteht aus einem Holzunterstand auf einem kleinen Felsvorsprung, von dem aus man das herrliche Panorama der umliegenden Gipfel oder den "Golfo degli Angeli" bewundern kann, wo man auch die Skyline von Cagliari erkennt (Foto 2). Von hier nehmen wir eine breiten und gut erhaltene Schotterstrasse, die uns hinter einer Absprerrung und nach vielen kleinen Hügeln in den herrlichen Wald von "Is Pauceris Mannus" führt. Foto 3 Es handelt sich hier um ein ausgedehntes Berggebiet, das den "Monte Arcosu" mit der nahen Küste verbindet, in einer Abfolge von Gipfeln und engen Tälern, die von unzähligen Bächen und Pfaden durchquert werden, entlang derer wir in vollen Zügen die Schönheit der Natur, die uns umgibt, geniessen können. In dieser Umgebung können wir die ausserordentliche Schönheit der Schluchten des "Arcu Antoni Sanna" (Foto 3) bewundern, die sich zwischen rauhen und wilden Felswänden öffnen. Nach ungefähr 24 km kommen wir an eine Kreuzung, wo wir uns links halten um auf die Strasse zu kommen, die vom Riu Monte Nieddu herführt. Foto 4 Wir biegen rechts ab und fahren an der "Stazione forestale Medau Monte Nieddu" vorbei (280), um von dort gerade aus über die nächste Wegkreuzung und die obligatorische Schranke hinweg einen steilen Anstieg hochzufahren, der immer steiler und schwieriger wird, um nach einigen engen Kehren auf 490 m über NN anzukommen, am "Arcu Is Atiogus", von wo aus man auf der folgenden kurzen Abfahrt das Panorama des engen Tals des Riu Monte Nieddu und der umliegenden Berge sehen kann. An einer Kruezung biegen wir links ab, um sofort wieder rechts einzubiegen. Hier beginnt der letzte Anstieg mit mittlerer Neigung und optimalem Untergrund inmitten eines dichten und üppigen Waldes. Die Strecke verläuft inmitten der Berggipfel des "Monte Is Pauceris Mannus" (720) und des "Monte Capeddu" (705) bis zu einer der schönsten und schwierigsten Abfahrten, die wir je gemacht haben. Es handelt sich um einen Pfad, der von Furchen durchzogen ist und einer Linie folgt, die einige Kehren und Abfahrten mit erheblicher Foto 5 Neigung aufweist (Foto 4), wo man 60 km/h und mehr erreichen kann (für geistig gesunde!). Im folgenden nimmt die Neigung ab bis zu der Kreuzung mit der breiten nicht asfaltierten Strasse, die nach Santadi führt. Wir biegen rechts ab, direkt an der "Stazione Forestale Dispensa Gambarussa" (180), die wir hinter uns lassen und uns in eine Abfahrt stürzen, die den Rio Gutturu Mannu begleitet, an dem ein kleiner Staudamm errichtet ist, der sich inmitten eines grünen Tales befindet, das von hohen und wilden Bergkämmen umgeben ist (Foto 5). An einer offensichtlichen Wegkreuzung biegen wir rechts und sofort danach links ab, um einem engen Pfad zu folgen, der teilweise zum Single Track wird, am rechten Ufer des Rio Angiu Mannu, den wir kurz vor der kleinen Kirche Santa Lucia durchwaten. Von hier nehmen wir die asfaltierte Strasse, die nach rechts führt und uns ins hübsche Capoterra bringt, das wir durchqueren, um nach wenigen Kilometern wieder nach Poggio dei Pini zu kommen, wo wir, wenn alles gut geht, unsere Autos wiederfinden.
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